Beschleunigte Kunst arbeitet mit digitalisierten Fotografien, die durch Überlagerungen, Verzerrungen und Verwischungen das Verhältnis des Betrachters zu seiner „Umwelt“ reflektieren.
Die Fotografie ist in gewisser Weise ein Schatten der Realität. Wird dieser Schatten digitalisiert, schrumpft er zu einer reinen Rechenoperation, zu einer Realität aus Nullen und Einsen. Er wird zu einem virtuellen Schatten aber auch zu einer High-Tec-Realität beschleunigt.
Beschleunigung als Ausdehnung oder Stauchung der Zeit bzw. des Raumes findet auf der Ebene des Bildes in Skalierungs- und Überlagerungsprozessen statt.